Gemeinde Heiligenberg

Seitenbereiche

Tourist-Information

Fon: 07554/9983-12

Die Sonne über dem Bodensee

GENIEßEN, ERLEBEN, WOHLFÜHLEN

Die Sonne über dem Bodensee

GENIEßEN, ERLEBEN, WOHLFüHLEN

Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum / Antragstellung

Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR)
 
Jahresprogramm 2020
 
Das Ministerium für Ländlicher Raum und Verbraucherschutz hat das Jahresprogramm 2020 zum Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) ausgeschrieben.
 
Das ELR
Mit dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) hat das Land Baden-Württemberg ein umfassendes Förderangebot für die strukturelle Entwicklung ländlich geprägter Dörfer und Gemeinden geschaffen. Gefördert werden Projekte, die lebendige Ortskerne erhalten, zeitgemäßes Wohnen und Arbeiten ermöglichen, eine wohnortnahe Versorgung mit Waren und Dienstleistungen sichern sowie zukunftsfähige Arbeitsplätze schaffen. Ziel des Jahresprogramms 2020 ist, Impulse zur innerörtlichen Entwicklung und Aktivierung der Ortskerne zu setzen.
Projektträger und Zuwendungsempfangende können neben den Kommunen beispielsweise auch Vereine, Unternehmen und Privatpersonen sein.


Förderschwerpunkte 2020
Im Förderschwerpunkt Wohnen/Innenentwicklung werden die Erhaltung und Stärkung der Ortskerne insbesondere durch Umnutzung vorhandener Bausubstanz, Maßnahmen zur Erreichung zeitgemäßer Wohnverhältnisse (umfassende Modernisierungen); innerörtliche Nachverdichtung (ortsbildprägende Neubauten in Baulücken); Verbesserung des Wohnumfeldes, Entflechtung unverträglicher Gemengelagen sowie die Neuordnung mit Baureifmachung von Grundstücken gefördert. Bei eigengenutzten wohnraumbezogenen Projekten liegt der Regelfördersatz bei 30 %. Der Höchstbetrag pro Wohneinheit beträgt grundsätzlich 20.000 € (Modernisierung /Neubau), bei Umnutzungen bis zu 50.000 €. Für den Förderschwerpunkt Wohnen/Innenentwicklung wird etwa die Hälfte der zur Verfügung stehenden Mittel im Jahresprogramm 2020 eingesetzt.

Im Förderschwerpunkt Grundversorgung steht die Sicherung der örtlichen Grundversorgung mit Waren und Dienstleistungen des täglichen bis wöchentlichen Bedarfs im Vordergrund. Gefördert werden unter anderem Dorfgasthäuser, Dorfläden, Metzgereien, Bäckereien und Handwerksbetriebe. Aufnahmeaufträge mit Projekten aus diesem Förderschwerpunkt erhalten einen Fördervorrang. Investitionen von Kleinstunternehmen der Grundversorgung und für Einrichtungen für lokale Basisdienstleistungen können mit einem erhöhten Fördersatz von bis zu 30 % (ggf. 35 % bei zusätzlichem CO2-Speicherzuschlag) gefördert werden.

Im Förderschwerpunkt Arbeiten werden vorrangig Projekte unterstützt, die zur Entflechtung störender Gemengelagen im Ortskern beitragen. Darüber hinaus sind Projekte von kleinen und mittleren Unternehmen, die zum Erhalt der dezentralen Wirtschaftsstruktur sowie zur Sicherung und Schaffung von zukunftsfähigen Arbeitsplätzen beitragen, förderfähig.


CO2-Speicherzuschlag
Wer bei Projekten überwiegend ressourcenschonende, CO2 bindende Baustoffe im Tragwerk wie z.B. Holz einsetzt, kann grundsätzlich einen Förderzuschlag von 5 %-Punkten auf den Regelfördersatz bekommen, sofern dies nach beihilferechtlichen Bestimmungen möglich ist.


Antragsverfahren
Anträge auf Aufnahme in das Förderprogramm können ausschließlich von den Städten/Gemeinden gestellt werden. Diese Aufnahmeanträge enthalten auch die privaten Projekte. Die Aufnahmeanträge werden über das Landratsamt dem Regierungspräsidium vorgelegt. Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz entscheidet im Frühjahr 2020 über die Aufnahme in das ELR.
Es können nur Projekte zur Förderung vorgeschlagen werden, die zeitnah im Anschluss an die Förderentscheidung im Frühjahr 2020 umgesetzt und davor nicht begonnen werden.
 
Für die Antragstellung von privaten Projekten sind folgende Unterlagen (5-fach) bei der Gemeindeverwaltung bis spätestens 31. August 2019 vollständig vorzulegen:
 

  • Projektbeschreibung bei Förderungen im Förderschwerpunkt Wohnen nach Formblatt 3 und 4
  • Nutzungskonzeption bei Förderungen im Förderschwerpunkt Wohnen
  • Projektbeschreibung für privat-gewerbliche Vorhaben nach Formblatt 5
  • Einsatz CO2 speichernde Baustoffe (bei überwiegendem Bau mit Holz) – Formblatt 9
  • ausführliche schriftliche Projektdarstellung mit Dokumentation (Fotos)
  • vollständige aussagekräftige Planunterlagen (entsprechend Bauantrag)
  • Kostenberechnung (DIN 276) nach Formblatt Regierungspräsidium Tübingen

 
Die Vorlagefrist ist zwingend einzuhalten. Die Unterlagen müssen alle in Original (keine Kopien) und mit Unterschrift versehen vorgelegt werden.
 
Es wird gebeten sich im Vorfeld einer Antragstellung mit der Gemeindeverwaltung, Herr Irmler (Tel. 07554/9983-16 oder per E-Mail) in Verbindung zu setzen.
 
Weitere allgemeine Informationen über die Fördervorrausetzungen, die Förderhöhe und das Verfahren zur Antragsstellung finden Sie auf der Homepage des Ministeriums Ländlicher Raum. Die geltenden Formblätter sind auf der Homepage der Regierungspräsidien Baden-Württemberg abrufbar.
 

Weitere Informationen